[Produkttest] Ich hab einen Vollautomaten!

Hallo Ihr Lieben!

Ich habe endlich einen Vollautomaten wie ihr der Überschrift auch entnehmen könnt – unfassbar!!

Wer mich kennt, weiß das ich ein absoluter Kaffeejunkie bin. Habt ihr Gilmore Girls gesehen? Pah, die beiden sind nichts gegen meine Familie 🙂

Ich bin schon gefühlt ewig auf der Suche nach DEM Vollautomaten, aber irgendwie hatte jeder irgendetwas, was mir nicht so richtig gefallen wollte. Sei es die Verarbeitung bzw. das Design, das Handling oder die Reinigung – ich weiß auch nicht, irgendwas fehlte mir immer. Da ja ein guter Vollautomat nicht ganz billig ist – und auch hier gilt, wer mich kennt, weiß das ich nicht einfach praktisch denke – wollte ich dann auch das Sahnestückchen auf dem Markt!  Der Preis spielte bei meiner Recherche allerdings erstmal keine Rolle, es ging erstmal darum mir überhaupt zu gefallen. Es sollte die eierlegende Wollmilchsau werden. Ja, so ist es. Ich glaube, ihr versteht mittlerweile warum ich immer noch keinen Vollautomaten besaß… Jedenfalls habe ich mich durch die IFA 2014 gekämpft und alle Automaten angefasst und Kaffee probiert, bis mir schlecht war. Ich hätte dies auch bei Media & Co. machen können, aber da ich davon ausgehe, das die Kaffeeautomatenhersteller ihre Maschinen ins rechte Licht rücken wollen, ging ich einfach von der besseren Bohnenmischung hier aus 😉

Jedenfalls orientierte ich mich immer mehr in Richtung Jura und habe mich schon auf die Z9 preislich eingerichtet, bis ich auf der IFA 2015 bei der Suche nach dem neuen Wunderherd (iq700 glaub ich) von Siemens über die Kaffeemaschine stolperte. Die nette Vorstellerin (sagt man das so?) zeigte mir diese Maschine, welche nach ihren Angaben gerade mal zwei Tage auf der Markt sei. Es handelte sich um die EQ9 und mein Herz entflammte sich sofort. Optisch einfach absolut hochwertig und Design samt Verarbeitung sprach mich sofort an. Das sie wirklich alle für mich relevanten Kaffeespezialitäten per Drehrädchen und Displayauswahl anbietet und sich auch noch selbst reinigt, war für mich so nah dran an der eierlegenden Wollmilchsau, das ich alle meine Jurapläne über den Haufen schmiss und mich schon auf das nächste Weihnachten freute, denn in dem Rahmen wollte ich dann bald eine Entscheidung pro einen Vollautomaten treffen.

Da es aber anscheinend Fortuna doch gab, erhielt ich wenige Wochen nach der IFA eine Email für die Bewerbung eines Produkttestes zu genau dieser Maschine. Kaffeejunkies mit einer Liebe für gutes Design und innovativer Technik gesucht! Es sollten 20 Testerinnen werden und obwohl ich mich bei der üblichen Bewerbungsflut bei Tests nicht als Glückspilz gesehen habe, versuchte ich mein Glück, denn ich fühlte mich in allem angesprochen.

Es folgten die längsten Tage seit langem, bis die Testerinnen endlich feststanden. Und was soll ich sagen: JUHU, ich kann es kaum fassen aber ich bin tatsächlich eine von Ihnen und darf diesen unglaublichen Kaffeevollautomaten von Siemens namens EQ9.300 testen! Normalerweise kostet er 1399 Euro und ist eine absolute Neuheit auf dem Markt.

Gerne würde ich Euch die nächsten vier Wochen an meinem Test teilhaben lassen und heute meine ersten Eindrücke schildern. Seit Samstag steht sie in meiner Küche und macht sich wirklich gut!

Sie wurde in einem riesen Karton geliefert und als ich sie endlich aus dem Riesenumkarton rausgeholt hatte, brauchte ich doch glatt Hilfe von Mann und Kind. Die Maschine war so gut verpackt, das sie gar nicht rauswollte! Gut verpackt zwischen Mengen Styropor blinzelte mir schon die Siemens Bedienkonsole entgegen. Ihr glaubt gar nicht wie ungeduldig ich war bis sie endlich stand. Als wir sie endlich aufgestellt hatten, war mein erster Eindruck der erhoffte. Sie wirkt „in Echt“ in meiner Küche noch wertiger und hübscher als ich sie auf der Messe oder dem Bild wahrgenommen habe. Es gibt drei Varianten der Maschine – einmal die günstigste für 1399 Euro in Schwarz/Edelstahl, eine Maschine für 1699 Euro in Edelstahl und eine Maschine mit zwei Mahlwerken für 2199 Euro ebenfalls in Edelstahl. Obwohl ich eigentlich lieber die Komplett-Edelstahlvariante gewählt hätte, wenn ich gekonnt hätte – passt diese doch viel besser in meine Küche! Der schwarze Kunststoff wirkt wie schwarzer Klavierlack und absolut harmonisch mit dem Edelstahl der Außenwände und dem Bedienfeld. Was mir sofort auffiel, war wie gut und durchdacht der Wassertank an der Seite angebracht ist um unötiges Hin- und Hergeschiebe zu vermeiden und wie leicht er sich kippen bzw. abnehmen lässt. Hier ist es perfekt mit der Kippung gelöst, ich kann sogar ohne ihn rauszunehmen mit meinem Brita-Filter Wasser einfüllen. Nichts klappert oder hakt, alles passt haargenau ineinander, wie es bei Maschinen in der Preisklasse ja auch sein sollte aber leider nicht immer ist. Einen speziellen Brita-Filter für den Wassertank gibt es auch noch, ich musste ihn aber erst schnell bestellen und mit gefiltertem Wasser vorlieb nehmen. Alles wirkt sehr durchdacht an der Maschine und mir gefällt optisch wirklich alles. Das Bohnenfach ist leicht zu öffnen und zu befüllen, hier legt man einen Aromadeckel auf, welcher die Bohnen auch einige Tage frisch halten soll und welcher getönt ist, um dem Bohnenaroma nicht zu schaden. Der Milchbehälter lässt sich leicht einsetzen und entnehmen und er passt wie versprochen in meine Kühlschranktür. Hier habe ich schon Maschinen im Tausend Euro Bereich gesehen, die sich wegen ihrer klapprigen Milchbehälter hätten schämen müssen – Siemens kann hier klar punkten!

Bisher gilt, es gibt nichts, was ich jetzt am Design ändern würde, wenn ich es könnte! Das habe ich selten und freut mich hier umsomehr!

Das Bedienfeld ist schön hell, das Rädchen mit der Bedienung intuitiv, die Auffangschale absolut stabil und der Knaller ist jedesmal die integrierte Beleuchtung, so dass ich jedesmal staunend davor stehe, wenn sie beim Kaffeebezug angeht 🙂

Da ich ja natürlich seit Samstag noch schlafen muss und nur die relativ kräftigen Dark Roast Espresso Bohnen von Starbucks im Haus hatte, habe ich bisher noch nicht allzuviel ausprobiert und werde dieses aber ausführlich nach meiner morgigen Bohnenlieferung nachholen! Ich habe nämlich in der Kaffeezentrale mir 5 kleine Päckchen verschiedene Sorten Bohnen bestellt und bin fest entschlossen, ein absoluter Kaffeekenner zu werden. Bisher musste ich ihn ja nur trinken, nun werde ich ihn ja auch selber zubereiten! Zwei kleine Sachen sind mir bisher an der Maschine aufgefallen und die vielleicht jedem Vollautomatenbesitzer klar sind, mir aber als Nichtvorbesitzer nicht klar waren: Stellt unbedingt immer einen extra Becher unter die Maschine, sie spült mal vor dem Bezug, mal vor dem Ausschalten und zweitens: Ich weiß nicht warum, aber ich will das Bedienrädchen immer andersrum drehen, als es sollte. Ich drehe immer erst in die falsche Richtung. Dies ist aber sicherlich eine Angewohnheit durch die ganzen Touchscreen- und Switchbedienungen und reine Gewohnheit und erlernbar. Das Testen fängt natürlich erst an, aber was ich bisher schon sagen kann: Ich bin schwer begeistert. Und ich kann nur sagen: Wäre ich jetzt in einen Laden gegangen und hätte die 1400 Euro auf den Tisch dafür gelegt: Ich wäre nicht enttäuscht sondern genauso begeistert. Sie ist wirklich jeden Cent wert und man sieht ihr ihren Preis wirklich an! Leider ist dies ja nicht immer der Fall und wenn ich an den HomeCooker – mein letztes größeres Testgerät – denke, da musste ich ihn erst liebgewinnen und war etwas ernüchtert beim Auspacken. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Ich freue mich auch am Dritten Tag noch wie eine Schneekönigin über meine neue Maschine und möchte sie am Liebsten rund um die Uhr benutzen. Mehr zu dem was sie kann und macht und so erfahrt ihr also die nächsten vier Wochen hier auf meinem Blog. Also schaut wieder rein!!! Bilder hänge ich Euch gerne immer an, auch wenn man ihre Schönheit gar nicht so richtig einfangen kann 🙂

Bis bald, auf ganz viel Kaffee!

Eure Christine

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